Unsere Edelsteine und Halbedelsteine

 

Unsere Edelsteine

Wir bieten eine große Auswahl an Edelsteinen und Halbedelsteinen wie Diamanten, Smaragden, Saphiren und Rubinen sowie Halbedelsteinen in einer Vielzahl von Farben an.

Sensibel für die aktuelle soziale und ökologische Situation, schlägt AGUAdeORO eine neue Vision von Luxusschmuck vor, die ethisches Bewusstsein und ökologische Verantwortung durch die Verwendung von sozial verantwortlichen Materialien verbindet, ohne die Qualität der Kreationen zu beeinträchtigen.

 

Edelsteine und Nachhaltigkeit

Im Mai 2016 war AGUAdeORO das erste Juweliergeschäft in der Schweiz und eines der ersten in Europa, das hochwertigen Schmuck mit Laborsteinen, auch synthetische oder gezüchtete Steine genannt, herstellt (linie "Linea Verde"). "). Wir bieten unseren Kunden daher die Wahl, ihren Schmuck entweder mit abgebauten Steinen oder mit Laborsteinen zu gestalten. Der Begriff"Linea Verde" steht für echte Edelsteine (Diamanten, Rubine, Saphire oder Smaragde), welche im Labor produziert wurden.

Die Akzeptanz und Reaktion der Öffentlichkeit ist sehr positiv, wie unsere zahlreichen Presseauftritte belegen. Der Grossteil des von AGUAdeORO verkauften Schmucks besteht aus Kollektionen mit kultivierten Edelsteinen (Linea Verde).

Unsere kultivierten Steine sind optisch, physikalisch und chemisch identisch mit einem in der Mine geformten Naturstein und sind vor allem zu 100% ethisch vertretbar.

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Der Abbau von Diamanten ist mit denselben ökologischen und sozialen Problemen verbunden wie der Abbau von Edelmetallen. Afrikanische Länder leiden ständig unter bewaffneten Konflikten, die durch den illegalen Handel mit Diamanten finanziert werden, den sogenannten Blutdiamanten.  

Infolge dieser Probleme wurde der Kimberley-Prozess eingeführt, der eine obligatorische Kontrolle der Herkunft von Diamanten vorsieht, um die Finanzierung von Konflikten durch Diamanten zu verhindern.

Dennoch bleibt dieses Problem trotz der unternommenen Anstrengungen aufgrund von Lücken im Überwachungsprozess bestehen. Auch andere Probleme im Zusammenhang mit dem massiven Diamantenabbau bleiben trotz vieler Fortschritte bestehen. Im Kimberley-Prozess werden all diese anderen Unwägbarkeiten wie die Abholzung der Wälder, die Ausbeutung von Kindern in den Minen und so weiter nicht erfasst. Es liegt auf der Hand, dass es nicht nachhaltig ist, sich jeweils nur mit einem Problem zu befassen.

Darüber hinaus wird der Markt für den Diamantenabbau von einer kleinen Gruppe von Akteuren kontrolliert und beherrscht, die das Marktmonopol besitzen. Es gibt 10 bis 15 Zwischenhändler, bevor ein Diamant in die Hände eines Juweliers gelangt. Es gibt also immer noch viele Grauzonen, die es nahezu unmöglich machen, die Rückverfolgbarkeit und Transparenz von Diamanten zu gewährleisten. Dies gilt umso mehr, wenn es sich um kleine Schmuckdiamanten handelt, die einen Durchmesser von 1 bis 4 mm haben können. Ihre massenhafte Produktion macht es unmöglich, sie zurückzuverfolgen. Das liegt daran, dass sie in grossen Mengen produziert werden, die alle aus verschiedenen Minen stammen. Es ist daher unmöglich, die Herkunft jedes einzelnen kleinen Diamanten zu bestimmen.

 
 

Darüber hinaus zerstört der Diamantenabbau grosse Flächen natürlicher Bodenschätze mit langfristigen und grossflächigen Auswirkungen auf die Umwelt. Es greift in die natürlichen Lebensräume von Tieren ein und verringert so die Populationen von wilden Tieren.

Beim Abbau von Diamanten entstehen auch Treibhausgase, die stark zum Klimawandel und zur Verschmutzung von Luft und Wasser beitragen und die Lebensbedingungen vor Ort für immer verändern.

Es gibt jedoch eine praktikablere und umweltfreundlichere Lösung. Wussten Sie das?

Diamanten, die als "Zuchtdiamanten", "synthetische Diamanten", «kultivierte Diamanten» oder «Labordiamanten» bezeichnet werden, sind chemisch, physikalisch und optisch zu 100 % identisch mit Diamanten aus Bergwerken. Dennoch hält sich in der Gesellschaft bis heute der Mythos, dass sie nicht authentisch sind. Als ethisch orientierter Juwelier ist es daher unsere Pflicht, die Menschen für dieses Thema zu sensibilisieren. Es handelt sich nämlich um echte Diamanten. Der einzige Unterschied zu Minendiamanten besteht in ihrem Herstellungsprozess. Durch den Herstellungsprozess entstehen bei kultivierten Diamanten keine der sozialen und ökologischen Risiken, die bei Diamanten aus Minen entstehen. Ausserdem ist die Umweltverschmutzung bei der Herstellung von kultivierten Diamanten viel geringer. Die Verwendung dieser Alternative bedeutet also einen grösseren Respekt für die Natur et den Mensch.

 

Bei AGUAdeORO, werden unsere Schmuckstücke aus im Labor gezüchteten Diamanten und Fairtrade-Gold hergestellt, das offiziell von Max Havelaar zertifiziert ist. Dies ermöglicht eine geringere ökologische Belastung und keine negativen sozialen Folgen bei der Herstellung all unserer Schmuckstücke. Wir sind stolz darauf, der erste Schweizer Juwelier zu sein, der den Wandel vorantreibt